Kategorie: Allgemein

Green eMotion

Die Europäis­che Kom­mis­sion hat im März 2011 ein auf vier Jahre angelegtes europaweites Pro­jekt zur Vor­bere­itung des Massen­mark­tes für Elek­tro­mo­bil­ität in Europa ges­tartet — Green eMo­tion. Der Fokus von Green eMo­tion liegt dabei in der Def­i­n­i­tion und Demon­stra­tion eines inter­op­er­a­blen und damit ver­braucher­fre­undlichen Elek­tro­mo­bil­itätssys­tems. Dabei wird auf den bere­its vorhan­de­nen Instal­la­tio­nen und dem daraus gewonnenen Wis­sen aufge­set­zt. Im Pro­jekt wer­den die Rah­menbe­din­gun­gen für Elek­tro­mo­bil­ität definiert. Diese wer­den dann beispiel­haft in den 10 über Europa verteil­ten Demor­e­gio­nen implementiert.

Hat das Elektrofahrzeug eine Chance?

In einem drei Jahre währen­den Pro­jekt am Insti­tute For Advanced Study (IAS) der TU-München wur­den zur Beant­wor­tung der Frage wesentliche Grund­la­gen für einen ganzheitlichen Ansatz zur bre­it­flächi­gen Ein­führung der Elek­tro­mo­bil­ität betra­chtet. Mögliche Lösun­gen soll­ten hier­bei an den Her­aus­forderun­gen der glob­alen Mega­trends Umwelt­be­wusst­sein, Urban­isierung und demografis­ch­er Wan­del ori­en­tiert sein. Eine Präsen­ta­tion des holis­tis­chen Konzepts mün­det in dem Auf­bau des InnoTrucks der TU München.

Elektromobilität & Datenschutz

Bere­its vor einem Jahr warnte Peter Schaar, Bun­des­beauf­tragter für Daten­schutz und Infor­ma­tion­ssicher­heit, ein­dringlich davor, die daten­schutzrechtlichen Vor­gaben beim Aus­bau der Lade­in­fra­struk­tur zu vernachlässigen.

Intelligente Stromtankstelle

Elek­tro­mo­bil­ität ist auf dem Weg in die Städte. Langsam, aber abse­hbar. Die Infra­struk­tur muss deshalb wach­sen. Und diese benötigt Design und Engi­neer­ing. Beim bish­er ver­nach­läs­sigten Back­end tut sich einiges. Die mit­tel­ständis­che Heldele GmbH beispiel­sweise entwick­elt seit zwei Jahren eine Strom­tankstelle: Hin­ter robustem und mod­u­larem Design ver­birgt sich Soft­ware für Zahlungs­funk­tion, Ortung und bald auch Vor­re­servierung via App. Das Design soll dafür sor­gen, dass Strom­tankstellen im öffentlichen Raum akzep­tiert wer­den. Die mit­tel­ständis­che Entwick­lung ist Kernbe­standteil des drei­jähri­gen, staatlich unter­stützten Forschung­spro­jek­ts »Elek­tro­mo­bil­ität im Staufer­land« der Städte Göp­pin­gen und Schwäbisch Gmünd, das Nutzerver­hal­ten von emo­bil­er Infra­struk­tur analysiert.

Wettbewerblicher Dialog für Ladeinfrastruktur in Berlin

Die Bun­desregierung hat sich zum Ziel geset­zt, dass bis zum Jahr 2020 eine Mil­lion Elek­tro­fahrzeuge auf Deutsch­lands Straßen verkehren. Um dieses Ziel auch nur ansatzweise zu erre­ichen, müssen Lademöglichkeit­en in aus­re­ichen­dem Umfang entste­hen. Ein Großteil der Ladeein­rich­tun­gen dürfte im pri­vat­en Bere­ich errichtet wer­den, weil die Standzeit­en von Fahrzeu­gen zu Hause oder am Arbeit­splatz ver­gle­ich­sweise lang sind und sich deswe­gen für eine Ladung beson­ders gut eignen. Den Auf­bau von Lade­in­fra­struk­tur jedoch auf den pri­vat­en Bere­ich zu beschränken, hieße den Erfolg der Elek­tro­mo­bil­ität ins­ge­samt in Frage zu stellen. Poten­zielle Nutzer wollen sich »sich­er« fühlen und unab­hängig von ein­er Nutzung im Einzelfall jed­erzeit eine für sie geeignete Ladeein­rich­tung erre­ichen kön­nen. Zudem muss Elek­tro­mo­bil­ität in der Öffentlichkeit sicht­bar­er werden.

Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Die Elek­tro­mo­bil­ität kommt. Und sie bringt Verän­derun­gen. Mit einem Elek­tro­fahrzeug fährt man nicht mehr zur Tankstelle, son­dern es wird dort aufge­laden, wo man parkt: Zu Hause in der Garage genau­so wie in Parkhäusern oder auf Park­plätzen. Diese ver­schiede­nen Lade­orte stellen unter­schiedliche Anforderun­gen an die Technik.

Eine Ladeinfrastruktur für alle

Sie kommt langsamer als erwartet, aber sie kommt: Der Elek­tro­mo­bil­ität in ver­schiede­nen tech­nis­chen Aus­prä­gun­gen gehört nach Mei­n­ung nahezu aller Experten die Zukun­ft — mit weitre­ichen­den Fol­gen sowohl für den Auto­mo­bil­bere­ich als auch für die Elek­trotech­nik. Denn wenn die Flotte der zuge­lasse­nen Elek­troau­tos oder der Hybrid­fahrzeuge mit Plug-in-Funk­tion weit­er wächst, wird eine möglichst flächen­deck­ende Lade­in­fra­struk­tur zur Grund­vo­raus­set­zung. Auch hier steckt die Tücke im Detail, sprich in Form unter­schiedlich­er Lade- und Verbindungskonzepte, die europäis­che und asi­atis­che Auto­mo­bil­her­steller jew­eils ver­fol­gen. Auf Num­mer sich­er fährt man daher, wenn man sich für flex­i­ble, indi­vidu­ell anpass­bare Sys­teme entschei­det, die bei­de wesentlichen Nor­men abdecken.

Logisitkaufgabe Elektromobilität

Elek­tro­mo­bil­ität muss keine zusät­zliche Belas­tung für das Strom­netz sein. Entsprechende Maß­nah­men voraus­ge­set­zt, kön­nen Elek­tro­fahrzeuge sog­ar zu ein­er erhe­blichen Ent­las­tung der Net­ze und besser­er Nutzung von Sonne und Wind beitra­gen und so ressourcenneu­tral betrieben werden.

Wie viel Ladeinfrastruktur braucht die Elektromobilität?

Elek­troau­tos brauchen Strom aus ein­er Steck­dose. Erst durch die Steck­dose als »Energiequelle« löst sich das Auto­mo­bil nach­haltig vom Öl. Erst dadurch wird emis­sions­freies Fahren möglich. Die gute Nachricht: Strom ist über­all genug vorhan­den und (im Ver­gle­ich zum Ben­zin) rel­a­tiv sehr viel bil­liger. Außer­dem existieren z.B. in Deutsch­land schon Mil­lio­nen von Steck­dosen. Die Frage ist nur: Ist die Steck­dose auch dort, wo der eAu­to-Fahrer sie braucht oder stellt dies eine zunächst gravierende Hürde für poten­tielle eAu­to-Käufer dar?

Rückblick: eCarTec 2012

Die eCarTec Munich stand auch vom 23. bis 25. Okto­ber 2012 ganz im Zeichen der Neuen Mobil­ität. Auf dem Gelände der Neuen Messe München wur­den wie in den Vor­jahren Elek­tro­fahrzeuge, Spe­ichertech­nolo­gien, Antriebs- und Motorentech­nik gezeigt. Ein Test­gelände, auf dem End­ver­brauch­er die neuesten Elek­tro­fahrzeuge testen und sich mit der Tech­nolo­gie ver­traut machen kon­nten, war eben­falls inte­gri­ert. Ange­sprochen wur­den Entwick­ler, Kon­struk­teure, Design­er, Man­ag­er, Händler, Fuhrpark-Ver­ant­wortliche, pri­vate Fahrzeugkäufer sowie Entschei­der aus Poli­tik und öffentlich­er Hand. Ein Fachkongress zum The­ma Elek­tro­mo­bil­ität run­dete die Ver­anstal­tung ab.

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