Kategorie: Allgemein

Kommunen wollen immer häufiger elektrisch fahren

Kom­mu­nale Fuhrparks spie­len eine wichtige Rolle beim Erre­ichen der Kli­maschutzziele. Deshalb sind für den Kauf neuer Kehrmaschi­nen, Mül­lau­tos oder Stre­ufahrzeuge nicht mehr nur Anschaf­fung­spreis und Betrieb­skosten auss­chlaggebend, son­dern auch die Energieef­fizienz. Alter­na­tive Antriebe spie­len dabei eine her­aus­ra­gende Rolle. Auf Platz eins: der Elek­troantrieb — vor Erdgas und Hybrid. Das ist das Ergeb­nis ein­er repräsen­ta­tiv­en Umfrage, die TÜV SÜD bei 150 kom­mu­nalen Flot­ten­be­treibern in Städten mit mehr als 100.000 Ein­wohn­ern im gesamten Bun­des­ge­bi­et durchge­führt hat. Dem­nach prüfen mehr als 30% der Befragten aktuell den Ein­satz rein­er Elektrofahrzeuge.

Elektromobilität darf kein Privileg für wenige sein

Inter­view mit Franz Logen zum Schaufen­ster Baden-Würt­tem­berg »Liv­ingLab BWe mobil« Baden-Würt­tem­berg wurde als eine der Schaufen­ster­re­gio­nen aus­gewählt. Wann kön­nen wir mit den ersten sicht­baren Aktio­nen rech­nen? Bere­its im Okto­ber 2012 startet zum Beispiel das Pro­jekt car2go elec­tric in Stuttgart mit 300 eFahrzeu­gen und der entsprechen­den Lade­in­fra­struk­tur. 2013 wird die Flotte sog­ar noch auf 500 Fahrzeuge aufge­stockt. Das wird aber nur der Auf­takt für viele weit­ere eFahrzeuge in der Region Stuttgart und Karl­sruhe sein. Ins­ge­samt wer­den im Schaufen­ster Baden-Würt­tem­berg mehr als 3.000 eFahrzeuge unter­schiedlich­ster Fahrzeugk­lassen und ‑typen — vom Bus über Trans­porter bis zum eCity-Flitzer — unter­wegs sein.

Wir drehen uns im Kreis

Deutsch­land will bis 2020 Leit­markt für Elek­tro­mo­bil­ität wer­den — oder zumin­d­est Lei­tan­bi­eter für die neue Tech­nolo­gie. So ste­ht es im Regierung­spro­gramm Elek­tro­mo­bil­ität und wird gebetsmüh­le­nar­tig von Medi­en­vertretern, Poli­tik­ern aller Couleur und ver­schiede­nen Akteuren der Branche wieder gegeben. Doch was leis­ten wir dafür? Wir reden und dis­putieren wieder und wieder über unsere ambi­tion­ierten Ziele — auf den immer gle­ichen Sym­posien, Kon­gressen und Fachver­anstal­tun­gen mit den immer gle­ichen Experten.

Elektromobilität verbindet

Dass Elek­tro­mo­bil­ität verbindet, bewiesen Bay­ern und Sach­sen in ihrer gemein­samen Bewer­bung um ein Schaufen­ster Elek­tro­mo­bil­ität. Chris­t­ian Micksch, Geschäfts­führer der Säch­sis­chen Energieagen­tur — SAENA GmbH und Prof. Dr.-Ing. habil. Josef Nas­sauer, Geschäfts­führer der Bay­ern Inno­v­a­tiv GmbH erk­lären im Inter­view, wie es nach der erfol­gre­ichen Bewer­bung der bei­den Freis­taat­en nun weit­er geht.

Europäische Leitmetropole der Elektromobilität

Ger­not Loben­berg im Inter­view über die Schaufen­ster­re­gion Berlin-Bran­den­burg Berlin-Bran­den­burg wurde als eine von vier Schaufen­ster­re­gio­nen aus­gewählt. Wann kön­nen wir in der Haupt­stadt mit den ersten sicht­baren Aktio­nen rech­nen? In Berlin und Bran­den­burg sind rund um das The­ma Elek­tro­mo­bil­ität mehr als 150 Pro­jek­te in der Umset­zung, wer­den vor­bere­it­et oder sind sog­ar schon abgeschlossen. Dazu gehören vor allem Flot­ten­pro­jek­te im Pkw-Bere­ich und im Liefer­verkehr, aber auch das dynamis­che Laden und das Spe­ich­ern im Fahrzeug, d.h. das opti­male Zusam­men­spiel von Strom­netz und Elek­tro­fahrzeu­gen. Mit dem Gewinn des Schaufen­sters wer­den es jet­zt noch mehr wer­den, sukzes­sive wer­den in diesem und dann vor allem in den kom­menden Jahren sicht­bare Pro­jek­te und Aktio­nen dazukommen.

Leicht zu mieten, leicht zu fahren

Im Zuge der Entwick­lun­gen rund um die eMo­bil­ität nimmt auch das The­ma »Car Shar­ing« deut­lich an Fahrt auf. Mit dem Konzept EDAG »Light Car Shar­ing« gibt die EDAG Group eine ziel­gerichtete Antwort auf den wach­senden Markt von »Car Shar­ing-Flot­ten«, der in jüng­ster Zeit von vie­len Her­stellern als zukun­ft­strächtiges Geschäftsmod­ell iden­ti­fiziert wurde. In den meis­ten Großstädten erfreut sich das spon­tane Mieten von Fahrzeu­gen immer größer­er Beliebtheit. Ger­ade bei der jün­geren Gen­er­a­tion ste­ht Car Shar­ing stel­lvertre­tend für ein geän­dertes Mobilitätsverhalten. 

Elektromobilität braucht kluge Köpfe

Die Auto­mo­bil­pro­duzen­ten treiben die Entwick­lung von serien­reifen Elek­tro­fahrzeu­gen immer stärk­er voran. Hier­bei stellen sich viele neue tech­nol­o­gis­che Her­aus­forderun­gen, die bew­ertet und auf ihre Seri­en­tauglichkeit hin unter­sucht wer­den müssen. Denn bei aller Euphorie um den Mega­trend eMo­bil­ität bleibt der Return of Invest­ment natür­lich im Fokus der Unternehmen. Daher sind die grundle­gen­den Ziele sowohl die Her­stel­lung sig­nifikan­ter Stück­zahlen als auch die Adap­tion der Tech­nolo­gien an möglichst viele Fahrzeug­typen und Bau­rei­hen. Um dieses Bestreben mit­tel- und langfristig erre­ichen zu kön­nen, sind die entschei­den­den Erfol­gs­fak­toren für Auto­mo­bil­pro­duzen­ten die Ver­füg­barkeit von spez­i­fis­chem Know-how sowie von per­son­ellen und räum­lichen Kapaz­itäten. Dies gilt für alle Bere­iche: die Entwick­lung der Kom­po­nen­ten und Sys­teme, Test und Erprobung sowie das beglei­t­ende Pro­jekt- und Qualitätsmanagement.

eExtreme — Elektroautos im Härtetest

Der Win­ter und seine Auswirkung auf die Reich­weite von Elek­troau­tos ist ein viel und gern disku­tiertes The­ma in den Medi­en. Ver­brauchen Heizung, Licht und Scheiben­wis­ch­er tat­säch­lich so viel Strom, dass die Bat­terieka­paz­ität selb­st für inner­städtis­che Fahrten und den Pen­delverkehr nicht mehr aus­re­icht? Damit wären die Fahrzeuge im Win­ter auch für den Ein­satz in Fir­men­flot­ten ungeeignet.

Ohne Sinn und Verstand?

Die Elek­tro­mo­bil­ität scheint an einem kri­tis­chen Punkt angekom­men zu sein. GM stoppt die Pro­duk­tion seines eFahrzeuges Volt, die Verkauf­szahlen sind weit hin­ter den Erwartun­gen zurück­ge­blieben. Auch andere Her­steller kla­gen: die elek­trischen Autos wer­den kaum gekauft. Von Pri­vatkun­den schon gle­ich gar nicht. In ganz Deutsch­land sind zurzeit noch nicht ein­mal 5.000 Ein­heit­en angemeldet. 

Sanfte Mobilität in der Alpenrepublik

Öster­re­ich zählt zu den europäis­chen Vor­re­it­ern in Sachen Elek­tro­mo­bil­ität. Möglich wurde das durch die kon­se­quente, öster­re­ichis­che Förder­poli­tik und deren bedin­gungslose Kop­pelung an erneuer­bare Energien. Bere­its seit vier Jahren ini­ti­iert und unter­stützt der Kli­ma- und Energie­fonds der öster­re­ichis­chen Bun­desregierung den Auf­bau von Elek­tro­mo­bil­itäts-Mod­ell­re­gio­nen. In Vorarl­berg, dem west­lich­sten Bun­des­land Öster­re­ichs ent­stand 2008 mit der VLOTTE die erste Mod­ell­re­gion zur Ein­führung und Entwick­lung der Elektromobilität.

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