21.02.2022 / energate mobilität mit einem Kommentar von BEM-Vorstand Markus Emmert / dz Daniel Zugehör
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) bestätigt Unregelmäßigkeiten bei der eAutoprämie. Es sei »nicht Sinn der Förderung, Geschäftsmodelle zu unterstützen beziehungsweise erst zu ermöglichen, bei denen geförderte Autos planmäßig kurz nach Ablauf der Mindesthaltedauer weiterverkauft werden«, erklärte eine Ministeriumssprecherin auf energate-Anfrage. Hintergrund sind Berechnungen des Centers of Automotive Management (CAM), wonach ein erheblicher Teil staatlich geförderter Elektroautos unmittelbar nach der für die Kaufprämie maßgeblichen Mindesthaltedauer von sechs Monaten gewinnbringend ins Ausland verkauft werden. Das CAM schätzt, dass im Jahr 2021 mehr als zwölf Prozent der eAutos davon betroffen waren — und damit 240 Mio. Euro an Fördermitteln nicht zweckmäßig verwendet wurden.



