Alles spricht für Elektromobilität. Doch wann und ob sie sich tatsächlich in der Breite durchsetzt, steht noch in den Sternen. Der Erfolg der E‑Bikes ist die große Ausnahme. Das Elektroauto kommt nicht so recht in Schwung. Eine Ausstellung im Neuen Rathaus macht deshalb jetzt intensive Werbung dafür.
Kategorie: Allgemeines
Was für ein Hammer
Klar, er muss schwärmen. Kurt Sigl ist schließlich Präsident des Bundesverbandes eMobilität (BEM). Aber für den Ingolstädter ist die Johammer, ein Elektromotorrad aus Oberösterreich, etwas Besonderes: »Cruisen auf eine unvergleichliche Art«, verspricht Sigl, der sein ganzes Leben auf zwei Rädern unterwegs war und ist.
Eichstätt: Gregor Maria Hanke bekam Besuch vom Bundesverband eMobilität
Ein Elektro- und ein Hybridauto hat sich der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke im Bischofshaus in Eichstätt zeigen lassen. Hingucker war allerdings ein Motorrad, das der Bundesverband eMobilität ebenfalls mitgebracht hatte.
Gregor Maria Hanke, Bischof von Eichstätt auf der Johammer
Nur ein wichtiger Anschlusstermin hinderte den passionierten Motorradfahrer Bischof Gregor Maria Hanke vorm “Ausritt” auf der Johammer. Max Sigl, Sohn des BEM-Präsidenten, erklärte die Funktionen des futuristischen Gefährts. Zuvor testete der Bischof die von BEM-Finanzvorstand Michael Hofmann und seiner Assistentin Sandra Köhler vorgefahrenen eMobile NISSAN LEAF und OPEL AMPERA.
“Ich kenne Bischof Hanke schon seit den 90er Jahren, als er noch Abt vom Benediktinerkloster Plankstetten war. Er ist bekannt als Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Ökologie und immer offen für Neues. Deshalb war ich nicht überrascht, als er mein Angebot, ihm eFahrzeuge vorzustellen, sofort annahm” so Hofmann.
Nach wenigen Kilometern Probefahren sieht der Bischof auch konkrete Einsatzmöglichkeiten für eMobile in seiner Diözese und will eMobilität in dessen Umweltresort thematisieren.
Bundesrat fordert Kaufprämie für Elektroautos
Der Bundesrat macht weiter Druck, um mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Mit einem Gesetzentwurf wirbt er für eine steuerliche Sonderabschreibung in Betrieben. Die Bundesregierung soll zudem eine Umweltprämie prüfen.
Marco Voigt, Geschäftsführer GreenTec Awards
»Wir haben die GreenTec Awards vor acht Jahren ins Leben gerufen, um Umweltthemen eine öffentliche Bühne zu geben. Elektromobilität war damals ein Begriff der nur wenigen Menschen geläufig war. Daran hat sich viel geändert. Viele würden mittlerweile gerne individuell elektrisch fahren wollen. Auch wenn es schon gute Ansätze aller Orten gibt, so ist dennoch viel zu tun, denn bei den Konsumenten ist die Elektromobilität zwar im Kopf, jedoch noch nicht in der Garage angekommen.«
Klaus-Michael Koch, Vorstandsvorsitzender, KOCO AG
»Strom aus sauberen Energiequellen zu beziehen und diesen für Gewerbebauten, Privathäuser und Mobilität zugänglich und vernetzbar zu haben, das ist mir ein Herzensanliegen. Ich freue mich sehr, im Bundesverband eMobilität leidenschaftliche Mitstreiter gefunden zu haben. Unser Ziel ist das gleiche: eine lebenswerte und bezahlbare Zukunft für unsere Kinder und Enkel.«
Thomas Hausch, Geschäftsführer Nissan Center Europe
»Als Hersteller des erfolgreichsten Elektroautos der Welt — dem Nissan Leaf — betrachtet Nissan die Elektromobilität als tragende Säule der Unternehmensstrategie und als zentralen Faktor für die heutige und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Nissan beschränkt sich dabei nicht auf Fertigung und Angebot einzelner Elektrofahrzeuge, sondern verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der beispielsweise auch die Entwicklung und Produktion hochmoderner Lithium-Ionen-Batterien — unter anderem in unserem britischen Werk — einschließt.«
Dr. Henning Heppner, Mitgründer, Gesellschafter und CEO Ebee Smart Technologies GmbH
»Wir beschäftigen uns seit ca. 5 Jahren mit der Entwicklung von intelligenten Produkten für die Ladeinfrastruktur. Das war vor dem Hintergrund unsicherer Marktbedingungen und teilweise konkurrierender Standards nicht immer einfach. Umso stolzer sind wir, dass wir nun ein international wettbewerbsfähiges Produkt anbieten, das dazu beiträgt, öffentliche Ladeinfrastruktur offen, flexibel und vor allem bezahlbar zu machen.«
BEM-eRoller-Initiative
Elektroroller sind längst alltagstauglich und für viele Fahrten mehr als eine Alternative. Für einen maximalen Arbeitsweg von 25 km kann der Roller problemlos an etwa der Hälfte aller Werktage des Jahres eingesetzt werden. Durch den Einsatz dieser Fahrzeuge auch für andere Kurzstrecken lässt sich das Nutzungspotenzial noch erheblich ausweiten.



