Wir heißen GOVECS GmbH als neues Mitgliedsunternehmen im BEM willkommen. »Designing Mobility« — die Welt der Fortbewegung mit herausragenden Mobilitätslösungen gestalten. Dafür steht die Münchner GOVECS GmbH. Das Unternehmen entwickelt und produziert Elektroroller nach neuesten technologischen Standards, die urbanes Design, innovative Technik und höchste Sicherheit vereinen.
Kategorie: Allgemeines
Artikel: Automechanika Shanghai – Neue Messerekorde
AUTOHAUS Der chinesische Elektromobilitätsmarkt entwickelt sich gut. Welche Auswirkungen hat das aus Ihrer Sicht für den deutschen Anspruch, Leitmarkt und Leitanbieter zu werden?
Christian Heep Die rasante Entwicklung auf dem chinesischen eMobilitätsmarkt wird die deutschen Bemühungen um Leitmarkt und Leitanbieterschaft zunehmend erschweren. Hier ist jedoch eine differenzierte Betrachtung notwendig. Durch die Stärke der deutschen Zulieferer auf den internationalen Märkten sieht es im Rennen um die Leitanbieterschaft recht gut aus. Leider findet sich Deutschland im Leitmarkt-Ranking auf den hinteren Plätzen und der Rückstand ist nicht leicht aufzuholen. Wenn die Hausaufgaben seitens Politik und Industrie nicht schnellstens gemacht werden, wird Deutschland weiter an Boden verlieren.
6. Österreichischer Fachkongress »E‑Mobilität für KMU und kommunale Betriebe«
Neben laufenden Projekten, neuen Ausschreibungen, nationalen und internationalen Treffen im Rahmen der vbw und der Europäischen Metropolregion München war das Institut NEUE MOBILITÄT (INM) bereits zum Jahresbeginn im Auftrag der Neuen Mobilität bei unseren Nachbarn in Österreich aktiv. Die diesjährige EL-Motion war erneut eine ideale Plattform, um Erfolgschancen aufzuzeigen und Kooperationsgespräche mit Partnern für einen Markteintritt in Deutschland zu befördern.
INM-Geschäftsführer Matthias Groher nutze das Podium, um vor rund 250 Vertretern aus den Bereichen KMU und kommunale Anwender im Bereich Dienstleistung und Beratung zu zeigen, dass Elektromobilität funktioniert und sich bereits heute betriebswirtschaftlich rechnet.
Die EL-MOTION hat sich als zentrale Plattform der österreichischen Wirtschaft für aktuelle Technologien und Geschäftsmodelle im Bereich eMobilität etabliert. Immer mehr Unternehmen aus Deutschland nutzen mittlerweile ebenfalls die Veranstaltung für Informationen aus erster Hand, Fachexpertise und Networking.
Hierbei unterstützt und vernetzt das INM die passenden Partner und hilft beim Produktmanagement und der Vermarktung — sprechen Sie uns an.
BEM-Arbeitsgruppen
Um die ambitionierte 1‑Million-Zielsetzung der Bundesregierung bis 2020 zu erreichen, bedarf es weiterer Anstrengungen. In diesem Sinne hat sich der BEM entschlossen, folgende Arbeitsgruppen einzurichten, um die Neue Mobilität lösungsorientiert weiter voranzutreiben:
Arbeitsgruppe I — Querschnitt AG-Recht // Arbeitsgruppe II — Ladeinfrastruktur // Arbeitsgruppe III — Zweirad
Arbeitsgruppe IV — Kommunen // Arbeitsgruppe V — SmartGrid // Arbeitsgruppe VI — Zukunftstechnologien
Neben einer hohen Beteiligung von BEM-Mitgliedsunternehmen richten sich die Arbeitsgruppen auch an alle anderen Branchenvertreter der Neuen Mobilität, die etwas bewegen möchten und die wertvollen Ergebnisse für ihren eigenen unternehmerischen Erfolg nutzen wollen.
»Wir öffnen damit ganz bewusst die Arbeitsgruppen auch für Nicht-BEM-Mitgliedsunternehmen, um die Neue Mobilität noch stärker voranzubringen«, so der verantwortliche BEM-Vorstand Markus Emmert.
Wir freuen uns über eine aktive Teilnahme.
Nie mehr zur Tankstelle
NPE-Chef Henning Kagermann setzt sich im Gespräch mit dem Spiegel für seine Hoffnung auf eine Million Stromautos und seinen Überzeugungskampf für Kaufprämien gegen den Finanzminister in Szene und biedert sich so mit erheblicher Verspätung der Branche der Elektromobilität an.
Gleichzeitig kassiert er zudem schon mal vorsorglich das Eine-Millionen-Ziel der Bundesregierung, sollte denn diese Förderung nicht kommen. Aha. Bis dahin hatten die NPE, die GGEMO und alle anderen Regierungskreise uns doch mehr oder weniger immer weismachen wollen, wir wären Leitmarkt, Leitanbieter und obendrein perfekt im Zeitplan. Da startet also bereits ein Rechtfertigungsszenario. Am Ende auch dieser Fehlentwicklung wird es jedenfalls keinen Schuldigen geben. Doch: Der Käufer hat die Elektros einfach nicht haben wollen. Und dieses Argument wird sogar dann ziehen, wenn die Kaufprämie tatsächlich kommt. Denn die Ladeinfrastruktur oder der juristische Rahmen beim Laden am Arbeitsplatz müssen im gleichen Maß verbessert werden.
Kagermann übernimmt nach erst kürzlich erfolgtem Austausch mit dem BEM unsere Positionen von vor 5 Jahren und gibt peinlicherweise im gleichen Artikel zwischen den Zeilen zu, dass eine Kaufförderung in den letzten Jahren nicht gewünscht war, da die deutsche Automobilindustrie nichts Relevantes vorzuweisen hatte, jetzt aber schon. Das ist alles andere als eine konsistente Haltung zur Elektromobilität. Aber genau die hatten wir doch von der Nationalen Plattform Elektromobilität erwartet. Das war ihre Aufgabe. Aber wenn selbst der Chef dieser Nullrunde die Interessen im fossilen Fahrzeugsegment über die der Neuen Mobilität stellt, dann können Sie sich den Rest Ihrer Meinung jetzt auch leicht selbst bilden.
Wir bleiben jedenfalls weiterhin skeptisch und wollen noch nicht so ganz glauben, dass die Tragweite der Chancen und Herausforderungen, aber auch der enormen Risiken für unsere Volkswirtschaft von unseren Entscheidern bereits in ihrer gesamten Tragweite erkannt worden ist. Gesagt haben wir denen es jedenfalls schon oft genug.
Das Fazit der Modellprojekte
Elektromobilität in Bayern — Wie ist der aktuelle Stand..? Um die eMobilität zu fördern, wurden drei Modellregionen eingerichtet, für insgesamt 37,5 Millionen Euro. Das Fazit der einzelnen Modellregionen fällt deutlich positiver aus als es tatsächlich ist. BEM-Präsident Kurt Sigl findet klare Worte für dieses Fazit.
Artikel: Das Straßenduell
“Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will Kaufprämien für eAutos. Der Verkehrsminister hält das für Quatsch. Wenn Kurt Sigl durch Deutschland fährt, dann hat er zehn unterschiedliche Ladekarten dabei. Die braucht der Mann, um sein Elektroauto wieder mit Strom aufzuladen, für jede Säule in einer neuen Stadt oder einer neuen Gegend eine andere. Sigl ist Chef des Bundesverbands eMobilität, schon deswegen glaubt er an die Zukunft des elektrischen Fahrens.
Doch manchmal bekommt selbst Sigl so seine Zweifel: wenn er erfährt, dass die Schnellladesysteme, die an den Autobahnen aufgebaut werden, von japanischen und französischen Modellen nicht genutzt werden können. Wenn er sieht, wie die Niederlande in nur wenigen Monaten ein funktionsfähiges Netz von Ladestationen aufgebaut haben. Oder wenn er liest, dass andere Länder bei der Entwicklung der nötigen Batterien längst viel weiter sind.”
Dann sorgt sich Sigl, dass Deutschland bei dieser Technologie endgültig den Anschluss verlieren könnte.
Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: Kreisel Electric GmbH
Wir begrüßen die drei Brüder aus Österreich herzlich im Bundesverband eMobilität. Mit ihrem Batteriekonzept begeisterten sie auf der Automesse in Salzburg und gründeten aufgrund riesiger Resonanz ihr eigenes Unternehmen.
Artikel Ohne Sinn und Verstand
»Wir lassen es gerade auf einen Prozess ankommen«, kündigt Kurt Sigl an. Der Präsident des Bundesverbands eMobilität kritisiert nicht nur die geplante Einführung eines teureren Stromtarifes in Ingolstadt statt der bisher kostenlosen Ladekarte der Stadtwerke. Er will auch juristisch die Sache mit seinem Strafzettel klären lassen. Seine Frau, berichtete Sigl, habe ihren Renault Zoe an der Elektroladesäule aufgetankt. Da der Anschluss auf der einen Seite belegt war, habe sie sich auf die andere Seite stellen müssen — eine Fläche, die allerdings als Behindertenparkplatz ausgewiesen ist.
Kurt Sigl auf dem Kongress »Lebendige Stadt«
Auf dem 15. internationalen Kongress der Stitung “Lebendige Stadt” diskutieren mehr als 300 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über Chancen und Herausforderungen der elektromobilen Stadt.
Wo steht Deutschland in Sachen Elektromobilität im internationalen Vergleich..? Mit dieser Frage befasste sich Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität, in seinem Referat. Nach Sigls Worten ist der Stand der eMobilität in Deutschland “extremst traurig”. Er forderte Rechtssicherheit und Planungssicherheit. Während in Deutschland noch diskutiert werde, sei die übrige Welt hellwach. “Wir haben das Know-how, wir müssen es nur machen”, sagte Sigl. eMobilität sei nachhaltig und effizient.
“Widmen Sie sich der Elektromobilität..!”, so Sigls Appell an die Städtevertreter.



