Im Rahmen der BEM-Jahreshauptversammlung hat Mario Levenhagen, einer der beiden Geschäftsführer von aoty®, die Aktivitäten des Mitgliedsunternehmens im Bereich Elektromobilität und Nachhaltigkeit vorgestellt und im Nachgang einen Beitrag auf dem aoty®-News-Blog verfasst:
»Kernziel des BEM ist, die Verbreitung der Elektromobilität voranzutreiben. Soziale und ökologische Verantwortung werden in unserer Gesellschaft zunehmend wichtiger und genau dort setzt der Bundesverband an: Nachhaltige Mobilitätskonzepte weiter ausbauen und die Begeisterung für Elektromobilität mit dem Alltag verbinden. Seit 2009 setzt sich der BEM für die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der eMobilität ein.
Der Bundesverband vernetzt zudem zahlreiche Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien miteinander — wie auch auf der Jahreshauptversammlung in Hamburg. Teilnehmer waren neben dem Vorstand des BEM auch Partner aus Landesvertretungen, Beiräte, Firmen- und Einzelmitglieder. Diesjähriger Gastgeber war Andreas Pfeffer. Er ist Geschäftsführer der emovum GmbH, ein Tochterunternehmen der Wulf Gaertner Autoparts AG — einer der großen deutschen Entwickler und Hersteller von Autoersatzteilen. Zu den über 200 Mitgliedern zählen namenhafte Unternehmen wie der Energieversorger EnBW oder die Automobilhersteller Tesla, Mitsubishi, Nissan, Renault und Opel. BEM-Präsident Kurt Sigl berichtete über einen Anstieg der Mitgliederzahlen nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland.«
»Nur gemeinsam können wir eMobilität langfristig als realistische Mobilitätsalternative auf die Straße bringen«, betont BEM-Präsident Kurt Sigl.
Kategorie: Allgemeines
Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: Microvast
Das schnell wachsende chinesische Unternehmen Microvast ist Marktführer im Design, der Entwicklung und Herstellung schnell ladender Langzeit-Batterie-Systeme für Elektrofahrzeuge.
Die Batteriesysteme sind so hergestellt, dass sie die aktuellen Einschränkungen in der Elektrofahrzeug-Herstellung anvisieren, um somit den Weg der Massenanpassung bei Elektrofahrzeugen zu ebnen. Microvast hat derzeit 3.000 Beschäftigte weltweit und verfügt über 300 Patentanmeldungen.
»Mit dem Marktführer Microvast arbeiten wir schon lange und partnerschaftlich auf hohem Niveau in China zusammen. Wir glauben, dass die internationale Ausrichtung des Unternehmens auch für unsere deutschen und europäischen Partner sowie im Zuge einer globalen Betrachtung von Elektromobilität sehr interessant ist«, so BEM-China-Repräsentant Dr. Huang Zhiming, der sich für die Mitgliedschaft von Microvast im BEM eingesetzt hat.
Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: Torqeedo GmbH
Als Pionier im Bereich der Elektomobilität auf dem Wasser hat Torqeedo seit der Gründung 2005 vielfach Maßstäbe gesetzt, was den technologischen Vorsprung im Vergleich zu allen auf dem Markt befindlichen Lösungen angeht.
Derzeit bietet Torqeedo 25 elektrische Bootsantriebe von 1 bis 80 PS und eine Fülle an innovativem Zubehör wie Solar-Ladetechnik, leistungsstarke Lithium-Batterien, Smartphone-App, etc.
Im Rahmen der Electric Days in Starnberg hat Torqeedo gemeinsam mit den vier Bootswerften Nimbus, Frauscher, Designboats und Kaiser Boote dazu eingeladen, die Zukunft des Electric Boatings bei Testfahrten mit sieben Booten an zwei Tagen kennenzulernen.
Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: Von Amsterdam nach Berlin
‘Von Amsterdam nach Berlin’ ist ein Konsortium aus innovativen Unternehmen mit der Ausrichtung auf die Metropolregionen Amsterdam, Hamburg und Berlin. Ganz bewusst geht es in dem Projekt nicht nur um Elektroautos. Es geht um mehr. Um neue, intelligente Elektromobilität, die ganz sicher auch den Bereich der jungen Gruppe der LEV — der Light Electric Vehicel beinhaltet. So hat das P.I.B. (Partners for International Business) neben den Anbietern konventioneller Ladeinfrastruktur einen Schwerpunkt auf die Netzdienlichkeit von ladenden, aber auch von entladenden Fahrzeugen gelegt. Durch die Einbindung von Gemeinden und Regionen wird die Akzeptanz durch die öffentlichen Stellen sichergestellt und ein niederländisch-deutscher Erfahrungsaustausch gefördert.
Um eine optimale Nutzung der neuen Technologien zu gewährleisten, finden sich neben absoluten Spitzenkräften aus Wissenschaft und Forschung sowie der Batteriebranche auch Fachleute, die die tatsächliche Planung und Realisierung von eMobilitätskonzepten im Handel und im öffentlichen Raum begleiten können und diese Kompetenz bereits weltweit unter Beweis gestellt haben.
Kommunen puschen Elektromobilität
Nach erfolgreichen Pilotprojekten können nun auch in Hessen ab September Verwaltungen von Kreisen, Städten und Gemeinden zwei Wochen Elektrofahrzeuge testen. Bereit gestellt werden die Fahrzeuge vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität und weiteren Kooperationspartnern. Der Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir lobt die Aktion: »Die meisten Kommunen und kommunalen Eigenbetriebe tun bereits viel in Sachen Elektromobilität. Wir sind überzeugt, dass Elektrofahrzeuge gerade im Arbeitsalltag ihre Vorteile ausspielen.«
Bei den Fahrten gäbe es die Gelegenheit, immer weiter dazu zu lernen, sagt BEM-Präsident Kurt Sigl: »eAutos sind umweltschonend und bestens geeignet für tägliche Fahrten zu Ortsterminen oder Außendiensten.« Er betont: »Infrastruktur und Einsatz-Konzepte müssen allerdings weiterentwickelt werden. Dazu liefern solche Praxistests wertvolle Erkenntnisse.«
Artikel: Beweislast umkehren!
BEM-Präsident Kurt Sigl sprach in einem Interview mit dem Behörden Spiegel und erklärte, warum vielerorts die Möglichkeiten der eMobilität noch gar nicht bekannt sind. Mit der Kaufprämie für Elektro- und Hybrid-Autos sei der erste Schritt getan, nun muss man auch weiter gehen, wenn sich langfristig etwas ändern soll.
»Zudem muss die Beweislast im öffentlichen Beschaffungsprozess umgekehrt werden: Kauft eine Behörde ein Fahrzeug, sollte sie künftig bei einem konventionellen Modell darlegen müssen, dass es langfristig ökonomischer ist als ein vergleichbares Elektro-Fahrzeug. Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus samt jahrelangen Betriebskosten, liegen viele Elektro-Autos schon nach heutiger Entwicklungsstufe vor Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren — von der Umweltbilanz ganz zu schweigen!«
Faszination und Begeisterung für »Neue Mobilität«
KaufPark Dresden-Nickern feiert Jubiläum. Zum 20. Mal fand in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Zeitung und der Dresdner Morgenpost die Veranstaltung statt. Fokus dieses Jahr: Alternative Antriebsenergien. Im Rahmen der Veranstaltung sprach BEM-Landesvertreter Christian Grötsch über die Chancen der Elektromobilität, autonomes Fahren und der allgemeinen noch vorherrschenden Zurückhaltung gegenüber Elektrofahrzeugen.
»Wir brauchen eine viel stärkere Förderung der Einbindung von eMobilität in intelligente Mobilitätssysteme.«
Tour: Mit dem eBike von Berlin nach Paris
In Kooperation mit dem Bundesverband eMobilität und mit Unterstützung der Biketec AG, die die Flyer-eBikes bereitstellen, möchte Thomas Ebbinghaus, Fachplaner und Gutachter für Photovoltaik-Anlagen, auf nachhaltige Mobilität aufmerksam machen und aktiv für die Nutzung von eBikes werben.
Dazu ist geplant am 10. Juli mit dem eBike in Paris anzukommen — eine rund zweiwöchige Tour unter anderem über Magdeburg, Wolfsburg, Hannover, Bielefeld, Aachen und Brüssel. Es werden noch weitere Mitfahrer für die Tour gesucht, die auch während der Fahrt aktiv an dem Prozess teilnehmen und die Aktion über verschiedene Social Media Kanäle begleiten. Ebenfalls werden noch Sponsoren gesucht die Trikots oder Übernachtungen übernehmen.
Christian Heep, Vize-Präsident des BEM: »Sehr gerne unterstützen wir diese tolle Aktion mit Logistik und Sichtbarkeit und wünschen Thomas und seinem Team alles Gute und viel Spass bei der Tour.«
Wer Interesse hat, an der Tour teilzunehmen, kann sich bei Thomas Ebbinghaus unter 0177 601 05 64 melden oder per eMail unter e‑bike@ebbi.de
Und was können wir für Sie machen..?
»Wir arbeiten am liebsten für Unternehmen, Institute und Verbände aus dem Umfeld der Green Economy, die sich mit Nachhaltigkeit, Erneuerbaren Energien oder Elektromobilität beschäftigen. Wir produzieren zum Beispiel seit 10 Jahren den BEE-Neujahrsempfang mit über 1.000 Gästen und haben zur Hannover Messe das Energiewende-Forum umgesetzt«, so Agenturinhaber Christian Heep, der sich ebenfalls als Vize-Präsident im Bundesverband eMobilität engagiert und den BEM bei der gesamten medialen und politischen Sichtbarkeit unterstützt.
»Unsere Kunden profitieren von unserer hohen inhaltlichen Branchen-Affinität und der Tatsache, dass wir nicht nur auf Agenturseite sitzen, sondern auch einen Stuhl auf der Kundenseite haben. Das ermöglicht ein optimales Verständnis Ihrer individuellen Kundenbedürfnisse und bedeutet im Klartext: CYMAGE MEDIA ist eine Agentur, die unternehmerisch und wirtschaftlich mitdenkt, nicht bei Null anfängt und Ihr Marktumfeld ganz genau kennt.«
»Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, was möglich ist, wenn Innovation, Nachhaltigkeit und ein gesunder Menschenverstand zusammen treffen. Wir unterstützen Sie bei Ihren Projekten und sind gerne dabei, wenn Ihr Unternehmen antritt, die Welt ein bisschen besser zu machen.«
Das BEM-Mitgliedsunternehmen CYMAGE MEDIA ist ein erfahrener Mediendienstleister und beschäftigt sich mit kreativen Prozessen, Layout & Gestaltung, Corporate Design, PR- & Öffentlichkeitsarbeit, Marketingstrategien, Messe- und Eventplanungen, Photo- und Filmproduktionen, Kampagnen sowie der Erstellung und redaktionellen Betreuung von Webseiten oder Newslettern, wie diesem..
Nichts hält das Elektroauto auf
Es sind schon andere große und einflussreiche europäische Industrien gänzlich untergegangen: Kohle, Unterhaltungselektronik, Computer, Foto, Film. Als Nächste wird Europas Autoindustrie samt Zulieferern, der Kette von Dienstleistungsbetrieben (Werkstätten) und der zugehörigen Mineralölwirtschaft mit dem nicht mehr aufzuhaltenden und sehr raschen Übergang auf Elektroautos auf einen Bruchteil schrumpfen.



