Herrnrieds zweiter Name »Solardorf« macht den Bewohnern alle Ehre. 500 Einwohner erzeugen die doppelte Strommenge als sie selbst verbrauchen. Und auch der eMobilitätstag passt zu dieser Einstellung: »Kommen — Sehen — Informieren« stand in der Einladung zu der Veranstaltung.
Schirmherr BEM-Präsident Kurt Sigl: »Das Interesse des Publikums war groß, man konnte sich sowohl bei Autohäusern informieren, als auch eine Testfahrt mit privaten Autobesitzern machen.«
Kategorie: Allgemeines
Blick nach vorn: Keine Angst vor Elektroautos
Auf dem Kölner Aftersalesforum der BBE Automotive Ende Juni dieses Jahres standen vor allem technologische Entwicklungen und die darauf abgestimmte zukunftsgerichtete Gestaltung von Kundenbeziehungen im Mittelpunkt. Besonders groß war das Interesse an einem Vortrag mit dem Titel »Elektromobilität – wohin geht die Reise?«. Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität (BEM), machte den Veranstaltungsteilnehmern bewusst, dass mit der Entwicklung des Markts für Elektrofahrzeuge ein Systemwechsel im internationalen Aftermarket einhergeht.
Plug-in Hybrid Outlander für das Hessische Wirtschaftsministerium
Staatssekretär Mathias Samson vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) hat heute offiziell einen Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander übernommen. Das Fahrzeug wird auf dem Frankfurter Flughafen von der Luftaufsicht eingesetzt, die es für ihre speziellen Bedürfnisse hat umrüsten lassen.
»Wir begrüßen es, dass das Hessische Wirtschaftsministerium mit dem Einsatz unseres Fahrzeugs bei der Luftaufsicht ein klares Zeichen hin zur klimafreundlichen Mobilität setzt. Besonders im Vorfeldbereich auf kurzen bis mittellangen Strecken bis 52 Kilometer fährt der Plug-in Hybrid Outlander überwiegend elektrisch und schont so die Umwelt und senkt die Fuhrparkkosten. Durch den Allradantrieb kann er im Flughafenbereich auch einmal abseits der üblichen Wege eingesetzt werden«, beschreibt Werner H. Frey, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens MMD Automobile GmbH, die Vorzüge des Fahrzeugs.
BEM-Präsident Kurt Sigl: »Wir freuen uns, dass unser langjähriges Mitgliedsunternehmen MMD Automobile zusammen mit dem Land Hessen die eMobilität weiter voran treibt.«
Öl nachfüllen wird nicht mehr funktionieren
BEM-Präsident Kurt Sigl sprach im Rahmen der Automechanika Frankfurt im Interview mit der Zeitschrift asp darüber, warum die Elektromobilität in Deutschland auf noch so wackeligen Beinen steht und betont, dass auf lange Sicht Verbrennungsmotoren ausgedient haben. Auch die Autohersteller sind gefragt und müssen ihre Strategien ändern, um nicht abgeschüttelt zu werden.
»Wer sich jetzt damit ernsthaft beschäftigt, wird am Ball bleiben. Wer sich wehrt, wird langfristig vom Markt verschwinden.«
Forderung an die Politik: Bessere Voraussetzungen für Elektromobilität
Das Thema eMobilität hat längst Einzug in den politischen Alltag gehalten, inzwischen nehmen Elektrofahrzeuge in den Verkehrsentwürfen der Zukunft eine immer gewichtigere Rolle ein. Dieses wurde auf der Pressekonferenz des Bundesverbands eMobilität vor dem Bundesverkehrsministerium in Berlin einmal mehr deutlich. Geladen war unter anderem der Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium Rainer Bomba, der betonte, dass gerade elektrische Zweiräder in Mittelpunkt neuer Mobilitätskonzepte stehen.
»Vor allem der geringe Parkplatzbedarf und die Wendigkeit im Stadtverkehr sprechen für diese Fahrzeugkategorie. Wir freuen uns, dass die guten Erfahrungen unserer Pilotbeispiele in den Schaufenstern und Modellregionen zunehmend durch die Marktteilnehmer aufgegriffen werden«, so Staatssekretär Rainer Bomba im Gespräch mit BEM-Präsident Kurt Sigl.
Der BEM wird zu dem Thema im November erneut ins BMVI einladen, um im Rahmen einer eMobilen Runde unter anderem die Forderung nach einer Geschwindigkeitsanpassung für Roller auf 55 km/h weiter voran zu bringen, die Integration in intermodale Verkehrsketten zu verbessern und um Fördermöglichkeiten für eRoller zu erörtern.
Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: STAR COOPERATION
Seit der Gründung im Jahr 1997 begleitet die STAR COOPERATION ihre Kunden in zahlreichen Projekten in After Sales, Fahrzeugelektronik und Sales und bietet Beratungs- und Umsetzungslösungen in den Bereichen Technik, Logistik sowie Digital Business. Unternehmen unterschiedlichster Größe und Branchen profitieren von interdisziplinären Experten-Teams und gruppenübergreifenden Synergien. Die STARS vereint, neben Know-how und langjähriger Erfahrung, ganz besondere Werte: Verantwortung, Kompetenz und Leidenschaft.
Das Unternehmen stellt sich den Herausforderungen der New Mobility. Nur mit starken Partnern auf Augenhöhe besteht eine Chance auf eine erfolgreiche Umsetzung nachhaltiger Konzepte für die Mobilität der Zukunft.
Gemeinsam mit dem Partner Fraunhofer IAO werden Lösungen in den Themenfeldern Ladeinfrastruktur & Energiekonzepte, Fuhrparkmanagement und Mobilitätskonzepte für Industrie, Wissenschaft und öffentliche Hand entwickelt.
Große Testfahrt in Berlin
Das Thema eMobilität hat längst Einzug in den politischen Alltag gehalten, inzwischen nehmen Elektrofahrzeuge in den Verkehrsentwürfen der Zukunft eine immer gewichtigere Rolle ein. Dieses wurde auf der Pressekonferenz des Bundesverbands eMobilität (BEM) am 19. April vor dem Bundesverkehrsministerium in Berlin einmal mehr deutlich. Geladen war unter anderem der Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium Rainer Bomba, der betonte, dass gerade elektrische Zweiräder in Mittelpunkt neuer Mobilitätskonzepte stehen.
Nachbericht 33. eMobile Runde in Hessen auf der Automechanika in Frankfurt
Die 33. hessische eMobile Runde des BEM auf dem Academy Areal in der Festhalle der Messe Frankfurt bot erneut ein abwechslungsreiches und informatives Format mit Impulsvorträgen von Referenten aus dem BEM-Netzwerk für über 85 Teilnehmer.
So vermittelte Olaf Mußhoff, Leiter der Automechanika Frankfurt, interessante Hintergründe zum Ausstellungskonzept von »Tomorrow´s Service & Mobility«. Andreas Pfeffer, Geschäftsführer von emovum, zündete ein emotionales Motivations-Feuerwerk zur Elektromobilität und Dr. Michael Spreng, Head of i‑Mobility der NTT DATA Deutschland, hielt eine Rede zum Thema »Intelligente Plattformen für den Mobilitätswandel«. Elektromobilität bedeutet für NTT DATA dabei mehr als nur einen Austausch von konventionell angetriebenen Fahrzeugen durch Elektroautos — Städte werden zu »Smart Cities«: Es geht um einen Wandel der Mobilität hin zu intermodalen Verkehrskonzepten — der intelligenten Mobilität.
NTT DATA entwickelte dazu eine dialogfähige Plattform zum Management von Ladeinfrastruktur — der Open Charging Station Controller (OCC). So lassen sich nicht nur Ladestellen verwalten, sondern das gesamte Business rund um die Elektromobilität umsetzen. Der OCC stellt eine gesamtheitliche Lösung für Elektromobilitätsdienstleister dar und ermöglicht Ladeinfrastruktur verschiedener Hersteller unter einer einheitlichen und intuitiv bedienbaren Oberfläche zu vereinen. So entstanden weitere Lösungen rund um das Thema intelligente Mobilität: Von Carsharing-Systemen für das Management von Unternehmensflotten, bis zum intermodalen urbanen Mobilitätsmarktplatz — dem Urban Mobility Marketplace.
»Die traditionellen eMobilen Runden sind auf der Automechanika seit 2012 fest verankert. Vielen Dank an das Automechanika-Team um Olaf Mußhoff«, so Susanne Weiß, BEM-Landesvertreterin und Organisatorin der eMobilen Runden in Hessen seit 2011.
eKommunal — Elektromobilität bewegt!
Das Projekt »eKommunal« übergibt am Wirtschaftsministerium 52 Elektrofahrzeuge von 8 Fahrzeugpartnern an kommunale Vertreter — gefördert vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und der Initiative »Strom bewegt«. Der Bundesverband eMobilität ist Projektpartner neben den kommunalen Spitzenverbänden (Hessischer Städtetag, Hessischer Landkreistag, Hessischer Städte- und Gemeindebund), Energieversorger ENTEGA und den Fahrzeugherstellern Audi, BMW, Kia, Kyburz, VW, sowie den BEM-Mitgliedern Mitsubishi, Nissan und Tesla.
Die aus 171 Bewerbungen ausgewählten 26 Städte, 17 Gemeinden, drei Landkreise, Stadtwerke und kommunale Eigenbetriebe konnten während der zweiwöchigen Aktionsphase bis zum 23. September testen, wie sich die eFahrzeuge und Plug-in-Hybride im dienstlichen Alltag bewähren. Wir sind gespannt auf die Erfahrungsberichte!
»Städten, Gemeinden und Stadtwerken kommt beim Durchbruch für die Elektromobilität eine wichtige Vorbildfunktion zu. Das Projekt ist bestens dafür geeignet, eventuelle Vorbehalte auf Seiten der kommunalen Vertreter abbauen zu können«, sagt Susanne Weiß, Leiterin der BEM-Landesvertretung und ist sich einig mit Staatssekretär Mathias Samson: »Nichts wirkt so nachhaltig wie praktische Erfahrung.«
Gratulation an das langjährige BEM-Mitgliedsunternehmen promotor
1976 gründeten Siegfried Malter und Manfred Eberhard promotor, heute eine der größten Automobil-Agenturen mit über 30 Mitarbeitern und über 100 freiberuflichen Partnern, die für nahezu alle namenhaften Hersteller und Importeure arbeiten. Seit 40 Jahren geballte Kompetenz und große Begeisterung für das was sie tun.
BEM-Vize-Präsident Christian Heep zu promotor Geschäftsführer Andreas Serra: »Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum. Ich freue mich auf eine weitere gute und elektromobile Zusammenarbeit. Weiter so..!«



