Kategorie: Allgemeines

Elektromobilität — die Chance für die deutsche Autoindustrie

Elektromobilität — die Chance für die deutsche Autoindustrie

Die Auto­mo­bil­branche durch­lebt ger­ade schwierige Zeit­en. Jedoch birgt jede Krise auch die Möglichkeit eines erfol­gre­ichen Rich­tungswech­sels. Die Zeit der luft­be­las­ten­den und energiev­er­schwen­den­den Fort­be­we­gung ist vor­bei. Jet­zt sind die emis­sion­sar­men oder gän­zlich emis­sions­freien Antrieb­skonzepte dran. So kam der Skan­dal um den Ein­satz ille­galer Soft­ware zur Schö­nung der Abgaswerte bei Volk­swa­gen ger­ade zur richti­gen Zeit.
Dro­ht doch den deutschen Auto­bauern durch ihr Fes­thal­ten am Ver­bren­nungsmo­tor und eine eher stiefmüt­ter­liche Behand­lung der Elek­tro­mo­bil­ität der Ver­lust ihrer Spitzen­po­si­tion. Ganz oben ste­hen längst andere. Jet­zt gibt es die Chance, durch einen Kur­swech­sel wieder zur weltweit führen­den Auto­mo­bil­na­tion zu wer­den. Eine Wende scheint auch ange­bracht, weil klar wird, dass ein Fes­thal­ten an den bish­eri­gen Tech­nolo­gien nicht aus­re­icht, um zukün­fti­gen Anforderun­gen gerecht zu wer­den. Schon jet­zt ist es kaum möglich, geset­zlich vorgegebene Gren­zw­erte einzuhal­ten, und die wer­den in den näch­sten Jahren wegen des zunehmenden Kli­maschutzes weit­er verschärft.
»Diese Krise bedeutet das Ende der gesamten Auto­mo­bil­wirtschaft, wie wir sie ken­nen. Und das ist gut so. Denn noch ist es möglich, unseren elek­tro­mo­bilen Rück­stand in der Welt aufzu­holen. Damit verbessern sich unsere Chan­cen auf ein in der Zukun­ft mark­t­fähiges Pro­dukt enorm: Elek­troau­tos, die weltweit gekauft wer­den. Das bedeutet den Erhalt von Wertschöp­fung, Arbeit­splätzen und Wohl­stand. Noch kön­nen die deutschen Her­steller den notwendi­gen Turn­around rechtzeit­ig ein­leit­en«, so BEM-Vize-Präsi­dent Chris­t­ian Heep, für den auf­grund der Trag­weite der Krise »nun endlich die Stunde der Elek­tro­mo­bil­iät gekom­men ist«.

Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: e‑action.center

Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: e‑action.center

Die eac GmbH bietet vielfältige Lösun­gen und einen umfassenden Dien­stleis­tungs-Ser­vice im Bere­ich der eMo­bil­ität für den pri­vat­en Gebrauch und für die Nutzung im gewerblichen Bere­ich an. Das Unternehmen wurde im Mai 2015 gegrün­det und ist exk­lu­siv­er Dis­trib­u­tor in Süd­deutsch­land und führen­der Anbi­eter für alle TRIKKE Pro­duk­te. Der Stamm­sitz befind­et sich im baden-würt­tem­ber­gis­chen Neckar­wes­t­heim zwis­chen Stuttgart und Heilbronn.
Das elek­trisch betriebene TRIKKE ist das effiziente und kom­fort­able Fort­be­we­gungsmit­tel für jedes Alter. Die extrem hohe Sta­bil­ität und Sicher­heit erlaubt eine dynamisch aktive und sportliche Fahrweise. Das TRIKKE eV 6.1 ist TÜV-geprüft und für den deutschen Straßen­verkehr zuge­lassen. Mit ein­er Reich­weite von bis zu 40 Kilo­me­tern, ein­er Geschwindigkeit bis zu 25 km/h und einem gerin­gen Gewicht ist das TRIKKE ein prak­tis­ch­er, all­t­agstauglich­er und trendi­ger Begleit­er. Das TRIKKE lässt sich zusam­men­klap­pen und ist ein­fach zu transportieren.

Robin Engelhardt

Robin Engelhardt

Mit sein­er Studie »Nie wieder tanken« hat Robin Engel­hardt hohe Wellen geschla­gen und das mit ger­ade ein­mal 17 Jahren. Seit er in einem Tes­la mit­fahren durfte, ist er vom elek­trischen Fahren überzeugt. Nach vie­len Recherchen und ein­er aus­führlichen Kos­te­n­analyse, waren seine Eltern überzeugt und stiegen um auf Elek­troau­tos. Seit­dem engagiert sich Robin inten­siv neben der Schule und besucht ver­schiedene Ver­anstal­tun­gen und Kon­feren­zen wie die »Nationale Kon­ferenz Elek­tro­mo­bil­ität«, um neue Kon­tak­te zu knüpfen und sich in diesem Feld weiterzubilden.
Auf Empfehlung von BEM-Beiratsmit­glied Prof. Dr.-Ing. Ger­not Spiegel­berg von Siemens freuen wir uns sehr, Robin Engel­hardt als neuen Wis­senschaftlichen Beirat im Bun­desver­band eMo­bil­ität zu begrüssen und ziehen den Hut vor so viel Engage­ment in jun­gen Jahren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit..!

Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: Linkker Oy

Neues BEM-Mitgliedsunternehmen: Linkker Oy

LINKKER ist eines der inno­v­a­tivsten Unternehmen in Europa für den nach­halti­gen öffentlichen Per­so­nen­nahverkehr. Inge­nieur­wis­senschaftlich­es Know-how emo­bil­er Prä­gung, gepaart mit nordis­ch­er Omnibus-Tra­di­tion sind bei dem eBus-Her­steller Grund­lage für ein umfassendes indus­trielles Ange­bot zum Auf­bau städtis­ch­er Null-Emissions-Busflotten.
Im Mit­telpunkt ste­hen die eige­nen LINKKER 12 und 12+ Stadt­bus-Mod­elle: sauber, leise und sparsam. Die Unternehmen­sphiloso­phie schließt aber »eMo­bile Retro­fits« für Bestands­fahrzeuge (sprich: Umrüs­tung auf eAntrieb­stech­nik) eben­so ein wie zukun­ftsweisende Betrieb­skonzepte für mod­erne urbane Nahverkehre. Alles will gut durch­dacht sein: Neben den Fahrgästen und der Stadt­bevölkerung ist schließlich auch zufriedenes Fahr- und Werk­stattper­son­al ein wichtiger Botschafter für den städtis­chen Wandel.
Das Team von LINKKER ist neugierig auch auf Ihre Stadt und ste­ht Ihnen nicht nur in der Pro­jek­tfind­ungs- und Pla­nungsphase zur Seite, son­dern ist Part­ner des Ver­trauens über ein gesamtes langes Fahrzeu­gleben hinweg.

eMobilitätstag im Berliner Energiezentrum

eMobilitätstag im Berliner Energiezentrum

Rück­blick: 28. Sep­tem­ber 2016

BEM-Präsi­dent Kurt Sigl und BEM-Haupt­stadt-Repräsen­tant Dr. Dr. Lös­er zu Gast beim eMo­bil­ität­stag im Berlin­er Energie Zen­trum. Mit über 30 Elek­tro­fahrzeu­gen aller Her­steller, über 100 Teil­nehmern und seinem langjähri­gen Engage­ment für die Neue Mobil­ität läuft das BEZ der Berlin­er Haupt­stadtkon­ferenz den Rang ab.
Sigl betonte in seinem Vor­trag zur all­ge­meinen Lage der Elek­tro­mo­bil­ität in Deutsch­land, dass die Zeichen grund­sät­zlich pos­i­tiv stim­men, sofern denn nun alle Aus­sagen und Vorankündi­gun­gen auch zeit­nah umge­set­zt wer­den. Der BEM werde diese Entwick­lun­gen auch in Zukun­ft gewohnt kri­tisch begleit­en und gle­ichzeit­ig Mark­t­teil­nehmer, wie das Berlin­er Energie Zen­trum, die heute bere­its zeigen und umset­zen, was die Neue Mobil­ität der Gesellschaft bringt und was heute bere­its alles prob­lem­los umset­zbar ist, entsprechend her­vorheben. Diese Erfol­gs­geschicht­en gilt es in ganz beson­derem Maße sicht­bar zu machen, denn keine Vorankündi­gung bringt die eMo­bil­ität bess­er voran, als tatkräftige Unternehmer, die die Mobil­itätswende für sich und andere bere­its erfol­gre­ich umge­set­zt haben.
Sigl beschloss mit Her­rn Wit­tke und Her­rn Wätzel eine deut­lich ver­stärk­te Zusam­me­nar­beit, die ins­beson­dere den Prax­is­bezug für Handw­erk­er und Gewer­be­treibende in den Vorder­grund stellen soll und verkün­dete im Nach­gang zu der sehr erfol­gre­ichen Ver­anstal­tung, dass der BEM gemein­sam mit dem BEZ in Zukun­ft die eMo­bilen Run­den in der Haupt­stadt am Stan­dort des Berlin­er Energie Zen­trums durch­führen werde.

Elektromobilität in Sachsen-Anhalt

Elektromobilität in Sachsen-Anhalt

Um die Elek­tro­mo­bil­ität weit­er auszubauen, wurde die Aktion »eFlotte — elek­tro­mo­bil unter­wegs« ges­tartet. Hierzu kön­nen Unternehmen und Ver­wal­tun­gen 2 Wochen lang Elek­tro­fahrzeuge auf ihre All­t­agstauglichkeit testen. So sollen Vor­be­halte bezüglich der Lade­in­fra­struk­tur, der Reich­weite und des Preis­es aus­geräumt werden.
Thomas Webel, Verkehrsmin­is­ter Sach­sen-Anhalts: »Der Elek­tro­mo­bil­ität gehört die Zukun­ft, auch wenn es noch viele Vor­be­halte gibt, was Reich­weite, Lademöglichkeit und Preis bet­rifft. Bekan­ntlich geht Pro­bieren über Studieren. Deshalb bietet das Land mit der Aktion »eFlotte« die Möglichkeit, eFahrzeuge im Arbeit­sall­t­ag zu testen und Vorurteile abzubauen.«

eRUDA — Sieger ist die eMobilität

eRUDA — Sieger ist die eMobilität

Rück­blick: 23. — 25. Sep­tem­ber 2016

Mit 7.700 Besuch­ern, 470 Probe­fahrten und 135 Ral­lye Teil­nehmern ist die eRU­DA Deutsch­lands beliebteste eMo­bil Ral­lye. Es gab neben der Ral­lye ein viel­seit­iges Ange­bot von eFahrzeu­gen zu sehen. Zahlre­iche Aussteller präsen­tierten die neuesten Serien­pro­duk­te und informierten die Besuch­er zudem zum neuen Umwelt­bonus. Die eRU­DA zeigt auch, dass die Reich­weite der eFahrzeuge steigt und es eine bessere Ver­füg­barkeit der Schnel­l­lade-Infra­struk­tur gibt; dies beweisen die wach­senden Anreisewege zur Ral­lye. Beson­ders die Probe­fahrten stießen auch dieses Jahr wieder auf großen Anklang.
BEM-Präsi­dent Kurt Sigl reiste natür­lich elek­trisch mit sein­er Joham­mer an und hat­te offen­sichtlich dabei auch viel Spaß. Er lobte die außeror­dentlich gute Event-Organ­i­sa­tion und bedank­te sich bei dem gesamten Team rund um Mari­ta und Wern­er Hille­brand-Hansen für Ihren uner­müdlichen Ein­satz. Wir freuen uns schon auf die näch­ste eRUDA.

Nachbericht 34. eMobile Runde in Hessen

Nachbericht 34. eMobile Runde in Hessen

Die the­ma­tis­chen Schw­er­punk­te der 34. hes­sis­chen eMo­bilen Runde des BEM stießen auf reges Inter­esse. Inhaltlich ori­en­tierte sich die Ver­anstal­tung am Fokus »Elek­tro­mo­bil­ität & Kom­munen« des Lan­des Hes­sen. Über die in der HA Hes­sen Agen­tur GmbH ein­gerichtete Geschäftsstelle Elek­tro­mo­bil­ität bere­it­et das Hes­sis­che Min­is­teri­um für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Lan­desen­twick­lung die Kom­munen in Hes­sen mit Pro­gram­men auf die Erfordernisse der Elek­tro­mo­bil­ität vor. Neben eCoach ist das ein Aus­bil­dung­spro­gramm zum soge­nan­nten eLotsen.
»Mit eLotse wer­den die Kom­pe­ten­zen der Kom­munen auf dem Gebi­et der Elek­tro­mo­bil­ität gestärkt. Ziel ist die Ver­mit­tlung ein­er umfassenden Wis­sens­ba­sis, die es den Teil­nehmern ermöglicht, als Elek­tro­mo­bil­itäts-Erst-Ansprech­part­ner sowohl für die eigene Ver­wal­tung, aber auch für Unternehmen und Pri­vathaushalte, zu fungieren«, so Ulrich Erven, Leit­er der Geschäftsstelle Elek­tro­mo­bil­ität in der HA Hes­sen Agentur.
Susanne Weiß, BEM-Lan­desvertreterin in Hes­sen, ist sich mit Knut Petersen einig: »Die Ein­führung von Elek­tro­mo­bil­ität wird dann erfol­gre­ich sein, wenn sie in schlüs­sige Konzepte einge­bet­tet und von Anreizen begleit­et wird. Hier­bei kommt den Kom­mu­nalver­wal­tun­gen und den Unternehmen eine zen­trale Rolle zu.«

POWER TO CHANGE — Wie macht Deutschland das mit der Energiewende..?

POWER TO CHANGE — Wie macht Deutschland das mit der Energiewende..?

Susanne Weiß, BEM-Lan­desvertreterin Hes­sen, fol­gte gerne der Ein­ladung von BEM-Mit­glied Nor­bert Wag­n­er, einen Aktion­snach­mit­tag zur Elek­tro­mo­bil­ität und den anschließen­den Kinoabend mit dem Film »POWER TO CHANGE — DIe EnergieRe­bel­lion« im osthes­sis­chen Schlüchtern mitzugestalten.
Wie auch schon in anderen Städten, wurde der Kinoabend mit weit­eren Aktio­nen ver­bun­den. In Schlüchtern startete er am Mark­t­platz mit einem Emp­fang des Bürg­er­meis­ters Matthias Möller und einem Elek­tro­fahrzeug-Kor­so aus Ped­elecs, Elek­troau­tos und eRollern.
Matthias Möller betonte: »Die Energiewende beschäftigt alle.« Nach seinem Amt­santritt werde es in der Poli­tik aktive Verän­derun­gen geben. Möller selb­st werde ein Elek­troau­to als Dienst­wa­gen fahren und ver­sprach ein Engage­ment entsprechend dem Prädikat »Luftkurort«. Susanne Weiß werde ihn bei Wort nehmen und begrüßte diese Aussage.
Der Doku­men­tarfilm von Regis­seur Carl A. Fech­n­er zeigt, wie eine zu 100% aus Erneuer­baren Ressourcen getra­gene Energiev­er­sorgung ausse­hen wird. Es ist eine kri­tis­che Bestand­sauf­nahme zur Energiewende, die konkrete Lösun­gen aufzeigt und für die Energiewende begeistert.
»POWER TO CHANGE reißt einen in seinem Aufruf für ein neues Energiezeital­ter mit — mit emo­tionalen Geschicht­en von Umweltak­tivis­ten, Unternehmern und Wis­senschaftlern sowie mit span­nen­den Inno­va­tio­nen und Tech­nolo­gien zur Energiev­er­sorgung aus Bürg­er­hand. Anschauen«, so das Resümee von Susanne Weiß. 

Zeit für #Mobilwandel

Zeit für #Mobilwandel

Rück­blick: 20. Sep­tem­ber 2016

Das Bun­desmin­is­teri­um für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reak­tor­sicher­heit (BMUB) zeigte mit der Ver­anstal­tung auf, dass Kli­maschutz und Verkehr sich nicht auss­chließen müssen. Ein Wan­del hin zu einem emis­sion­sar­men und sauberen Antrieb ist bere­its möglich und drin­gend notwendig.
Beim Bar­Camp »Zeit für #Mobil­wan­del« mit Umwelt­min­is­terin Bar­bara Hen­dricks und EU-Verkehrskom­mis­sarin Vio­let­ta Bulc in Berlin, hat BEM-Haupt­stadt-Repräsen­tant Dr. Dr. Rein­hard Lös­er die Ses­sion »Elek­tro­mo­bil­ität ja oder nein — Elek­tro­mo­bil­ität als inte­gri­eren­der Fak­tor bei der Energie‑, Kli­ma- und Mobil­itätswende« geleitet.
»Bei den Bürg­ern herrsche immer noch Skep­sis gegenüber der eMo­bil­ität«, so Lös­er. »Da den meis­ten Bürg­ern gar nicht bewusst sei, welche Kon­se­quen­zen die Paris­er Vere­in­barun­gen zum Kli­maschutz nach sich zögen: Damit ab 2030 keine Autos mehr mit Ver­bren­nungsmo­toren auf deutschen Straßen fahren, dür­fen ab 2023/25 nur noch Elek­tro­fahrzeuge zuge­lassen wer­den. Außer­dem kön­nten schon in naher Zukun­ft Städte und Kom­munen die ersten Ein­fahrver­bote für Diesel-Kfz verhängen.«

Nach oben